Hydraulische Einbindung von BHKW-Anlagen

  • Unter "hydraulische Einbindung" versteht man die Implementierung des Blockheizkraftwerkes in die Wärmeverteilung des Gesamtsystems. Die vom BHKW bereitgestellte Wärme muss ja aufgenommen (Trägermedium Wasser) und zu den Verbrauchern (Radiatoren, Fußbodenheizung, Lüftungsanlage, Prozesswärme) transportiert werden.

    Probleme treten unter anderem auf

    • wenn die Wärmeleistung nicht abtransportiert werden kann, weil der Wasserdurchsatz (Volumen je Stunde) zu klein oder die Temperaturspreizung zwischen Vorlauf und Rücklauf zu klein ist
    • wenn die Vorlauftemperatur nicht ausreicht, um die Temperaturvorgaben der Heizkreise zu erfüllen (z. B. > 70°C bei der Trinkwarmwasserbereitstellung)
    • wenn das Heizungswasser verschmutzt ist
    • wenn freie Luft im Heizungswasser vorhanden ist
    • wenn kein hydraulischer Abgleich erfolgte und daher die Wärmeversorgung von weit entfernten Verbrauchern nur unzureichend realisiert werden kann
    • wenn es lange dauert, bis die Wärme am Verbraucher ankommt
    • wenn die Fließgeschwindigkeiten zu hoch sind und sich daher z. B. in einem Pufferspeicher keine Schichtung einstellt
    • wenn die Druckverluste in den Leitungen zu hoch sind oder die Heizkreispumpe von der Leistung zu klein ausgelegt wurde

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