Ist die Kraft-Wärme-Kopplung ein Auslaufmodell?

  • Die fossil betriebene Kraft-Wärme-Kopplung in Deutschland 4

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    In der Juni-Ausgabe der vom Öko-Institutherausgegebenen Zeitschrift "eco@work" befasst sich Sabine Gores vom Öko-Institut mit der Zukunft der Kraft-Wärme-Kopplung.


    Der Perspektiv-Beitrag "Trotz allem ein Auslaufmodell?" handelt von den Herausforderungen der (fossilen) Kraft-Wärme-Kopplung in einem zunehmend von regenerativen Energiequellen dominierten Strom- und Wärmemarkt.


    In dem Bericht weist Frau Gores darauf hin, das der KWK-Einsatz überall dort ihren Sinn hat, wo Wärme benötigt wird und regelbare Energieträger eingesetzt werden. Doch schon heute müssen wir an den Zeitpunkt denken, an dem sie nicht mehr auf der Höhe der Zeit ist – auch mit Blick auf entsprechende Ziele und Förderungen.


    Je mehr erneuerbare Energien wir nutzen, desto kleiner werde die Rolle der KWK. Die Kraft-Wärme-Kopplung dürfe regenerative Energien nicht verdrängen, sondern müsse ihren Ausbau begleiten und sie flexibel unterstützen.


    "Auch wenn Erdgas aus unserer Sicht nur ein Übergangsenergieträger ist, sichert die Umstellung auf Erdgas die notwendige kontinuierliche Nutzung der bestehenden Wärmenetze", so Frau Gores in dem Bericht.
    Ein vollständiger direkter Umstieg auf erneuerbare Energien in den Wärmenetzen wäre zwar wünschenswert, sei jedoch mit den derzeit verfügbaren Technologien in der zu ersetzenden Größenordnung noch nicht darstellbar.


    Doch wie lässt sich ein sinnvoller Übergang gestalten, der die Vorteile der KWK nutzt und den regenerativen Energien nicht im Wege steht?
    Laut Sabine Gores ist die Kraft-Wärme-Kopplung eine der effizientesten Technologien. Sie müsse aber nun lernen, eine der flexibelsten zu werden.

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